Sechskantschrauben |
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| Eine Auflistung von Schraubennormen | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Der Sechskantkopf bietet gegenüber anderen Kopfformen den Vorteil einer guten Kraftübertragung über große Schlüsselweiten. Er ist robust, unempfindlich gegenüber Verschmutzung und kann mit unterschiedlichen Werkzeugen wie Maul-, Ring- oder Steckschlüssel betätigt werden. Dadurch eignet er sich besonders für hohe Anziehmomente und industrielle Anwendungen.Sechskantschrauben sind ab einem Nenndurchmesser von M5 kennzeichnungspflichtig. Die Markierung befindet sich auf der Stirnfläche des Schraubenkopfes. Aufgebracht werden das Herstellerkennzeichen sowie die Festigkeitsklasse, z. B. 8.8 oder 10.9. Bei nichtrostenden Schrauben ist zusätzlich die Werkstoffkennzeichnung, etwa A2 oder A4, angegeben. Die Kennzeichnung dient der eindeutigen Identifikation der mechanischen Eigenschaften und muss dauerhaft erkennbar bleiben. Anzeige:
Anzeige: Die folgende Tabelle zeigt die Schlüsselweiten für Sechskantschrauben in Abhängigkeit vom Gewindedurchmesser. Angegeben sind die Standardwerte nach DIN und ISO. Die Schlüsselweite bezeichnet die Breite des Schraubenkopfes für Maul- oder Ringschlüssel. Unterschiede zwischen DIN- und ISO-Werten beruhen auf verschiedenen Normvorgaben. Die Übersicht umfasst Nenndurchmesser von M1 bis M64 und dient als Richtwert für Montage und Werkzeugwahl. Bei kleinen Schrauben sind entsprechend feine, bei großen Schrauben robuste Werkzeuge erforderlich. In Einzelfällen sind herstellerbedingte Abweichungen möglich.
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